clubübergreifende Projekte

Unser Club ist Teil des Vereins 4 Clubs - eine Initiative e.V..

Vier Ulmer Frauen-Serviceclubs (Zonta Club Ulm-Donau, Soroptimist International Club Ulm-Donaustadt, Soroptimist International Club Ulm/Neu-Ulm, Inner Wheel Club Ulm) haben sich zusammengeschlossen und verfolgen das gemeinsame Ziel: in der Region zu helfen.

 

Hilfe für Frauen und Kinder

 

Symbolischer Scheck für vier Jahre finanzielle Unterstützung: Andrea Göpel-Traub (links) vom Arbeitskreis ausländische Kinder und Andrea Bartels von der Familienbildungsstätte (rechts) mit (von links) Marei von Puttkamer, Sabine Gum, Brigitte Birkenfeld und Susi Rauss-Dangel vom Verein „4 Clubs – eine Initiative".
© Foto: Martina Dach Der Verein „4 Clubs – eine Initiative“ hat in vier Jahren mehr als 55.000 Euro an Spenden gesammelt.

Kleine Idee mit großer Wirkung: Mit von Künstlerinnen gestalteten Weihnachtskarten sammelt der Verein „4 Clubs – eine Initiative“ seit vier Jahren Spenden für Frauen und Kinder in Not. 55.000 Euro sind so inzwischen zusammengekommen. Das Geld geht stets an zwei Ulmer Einrichtungen. Die Familienbildungsstätte finanziert damit ein Projekt für Flüchtlingsfrauen und Kinder, und der Arbeitskreis ausländische Kinder (AAK) verwendet das Geld für Hausaufgabenhilfe, Freizeitangebote und sozialpädagogische Unterstützung.

Die Zusammenarbeit mit beiden Einrichtungen habe sich bewährt, sagt die Vereinsvorsitzende Sabine Gum. „Wir haben Partner, die das Geld in unserem Sinn einsetzen.“ Der Verein informiert sich regelmäßig über die Projekte. „Es ist eindrucksvoll, was da geleistet wird“, sagt Brigitte Birkenfeld. „Der Umgang mit den Frauen und Kindern ist wertschätzend, liebevoll und fördernd.“

Unter dem Eindruck der Flüchtlingskrise haben sich 2014 die vier Frauenclubs Inner Wheel Ulm, Zonta Ulm-Donau, Soroptimist Ulm-Donaustadt und Ulm/Neu-Ulm zusammengetan, um zu helfen. So entstanden zuerst die Idee mit den Weihnachtskarten und daraus der Verein „4 Clubs – eine Initiative“. Die Benefiz-Aktion trägt den Titel „Licht der Nächstenliebe“, angelehnt an die Beleuchtung des Weihnachtsbaums, die vom Verein initiiert wurde. Inzwischen liegt der Fokus nicht mehr nur auf Flüchtlingen, sondern generell auf Frauen und Kinder in schwierigen Lebenssituationen.

Das Konzept dagegen ist gleich geblieben. Die Karten werden auf dem Ulmer Weihnachtsmarkt angeboten, am Stand von Beiselen. Zudem nehmen einige Unternehmen die Weihnachtskarten in größerer Menge für ihre Kunden ab. Der Stand aber bleibt das zentrale Standbein – wenn jeder die Karten erwerben und für die benachteiligten Frauen und Kinder spenden kann, ist die Benefiz-Aktion in breiteren Kreisen der Bevölkerung verankert.

Rund 80 Frauen teilen sich die Einsatzzeiten am Stand, in vier Schichten pro Tag. Das hinzukriegen, sei gar nicht so einfach, sagt Marei von Puttkamer. „Aber sogar Berufstätige haben sich frei genommen, um am Stand zu helfen.“ Das wird auch in diesem Jahr wieder so sein.

18.000 LICHTER DER NÄCHSTENLIEBE

Weihnachtsmarkt Der Verein „4 Clubs – eine Initiative“ ließ 2014 erstmals den Weihnachtsbaum auf dem Münsterplatz mit 18.000 LED-Lichtern bestücken. Jedes steht symbolisch für eine gute Tat, ein „Licht der Nächstenliebe“, wie die Aktion heißt. Am Stand auf dem Weihnachtsmarkt sind gegen eine Spende von 5 Euro Weihnachtskarten erhältlich, die jedes Jahr von einer anderen Künstlerin gestaltet werden.

Weihnachtskarten Bisher wurden die Karten entworfen von Uli Waas (2014), Julia Hanisch (2015), Ariane Starczewski (2016) und Rebekah Duswald. Am Stand wird auch eine Edition mit Motiven der vergangenen Jahren erhältlich sein. In diesem Jahr gestaltet die längst weit über Ulm hinaus renommierte Künstlerin Gabriela Nasfeter die Karten.

 Quelle: swp; Ulm / Chirin Kolb 25.05.2018